Bondrucker
Bondrucker kaufen: Modelle, Typen und Kaufberatung
Ein Bondrucker ist heute in fast jedem Kassensystem gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2020 gilt in Deutschland die Belegausgabepflicht: Jeder Betrieb mit einer elektronischen Kasse muss dem Kunden bei jedem Kauf einen Beleg anbieten. Wer den falschen Drucker kauft, zahlt doppelt: einmal beim Kauf und einmal durch langsame Abläufe, Kompatibilitätsprobleme oder teure Verbrauchsmaterialien.
Delfi Technologies bietet seit 1988 Barcode- und Kassenlösungen für Handel, Lager und Gastronomie. Das Sortiment umfasst stationäre Bondrucker, mobile Belegdrucker und Kombigeräte von Epson, Star Micronics, ARTDEV und Bixolon, von Einstiegsgeräten ab rund 179 Euro bis zu Hochleistungsdruckern für den Dauerbetrieb.
Was ist ein Bondrucker und wie funktioniert er?
Ein Bondrucker (auch Belegdrucker oder Quittungsdrucker) ist ein Thermodrucker, der Kassenbons, Küchenbons und Lieferscheine direkt aus einem Kassensystem oder einer POS-Software druckt. Die meisten modernen Geräte arbeiten nach dem Thermodirekt-Verfahren: Ein Druckkopf erhitzt speziell beschichtetes Thermopapier, sodass die Schrift ohne Tinte oder Toner entsteht. Kein Tintenwechsel, keine Tonerkartusche, wenig Wartung.
Das Steuerungsprotokoll ESC/POS wurde von Epson entwickelt und ist der De-facto-Standard in der Branche. Nahezu alle gängigen POS-Systeme, darunter ready2order und ETRON onRetail, kommunizieren über dieses Protokoll mit dem Drucker. Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, ob Ihr Kassensystem ESC/POS unterstützt oder das gewählte Modell explizit in der Kompatibilitätsliste des Softwareanbieters steht.
Neben dem klassischen Kassenbon drucken viele Geräte auch Küchenbons in der Gastronomie oder Lieferscheine im Lager. Manche Installationen nutzen mehrere Bondrucker gleichzeitig: einen an der Kasse für den Kundenbeleg und einen in der Küche für die Bestellübersicht.
